Doppelleben aufgedeckt: Niederländische Notenbank entlässt Mitarbeiterin

Ein ungewöhnlicher Fall von „Nebentätigkeit“ sorgt für Aufsehen im niederländischen Finanzsektor. Die niederländische Zentralbank (De Nederlandsche Bank – DNB) hat sich von einer langjährigen Mitarbeiterin getrennt, nachdem deren geheimes Privatleben als professionelle Domina bekannt wurde.


Die Fakten zum Fall

  • Die Position: Die Frau war acht Jahre lang bei der DNB tätig, zuletzt in einer verantwortungsvollen Rolle innerhalb der Direktion Aufsicht, die Finanzinstitute kontrolliert.
  • Das Doppelleben: Unter dem Pseudonym „Conchita“ war sie als Sadomaso-Prostituierte tätig. In einschlägigen Kreisen warb sie mit Slogans wie „je perverser, desto besser“ und verlangte Stundenlöhne von rund 450 Euro.
  • Die Entdeckung: Ihr Nebenerwerb flog auf, als Details über ihre Aktivitäten und Auftritte in der Szene bekannt wurden.

Warum die Kündigung?

Obwohl Prostitution in den Niederlanden ein legaler Beruf ist, war nicht die Art der Tätigkeit allein der Kündigungsgrund, sondern vielmehr der Verstoß gegen interne Richtlinien:

  1. Mangelnde Integrität: Die Bank sieht durch die Tätigkeit die Integrität der Institution gefährdet.
  2. Meldepflicht verletzt: Die Mitarbeiterin hatte ihre Nebentätigkeit nicht angemeldet, was bei einer Behörde dieser Tragweite verpflichtend ist.
  3. Reputationsrisiko: Die DNB argumentierte, dass eine solche Tätigkeit das Vertrauen in die Finanzaufsicht untergraben könne.

„Es ging um eine Integritätsfrage“, so die knappe Begründung der Bank zur Entlassung.


Dieser Fall zeigt deutlich, dass auch in liberalen Arbeitsmärkten die Grenze zwischen privater Freiheit und beruflicher Loyalität (insbesondere bei staatlichen Aufsichtsbehörden) streng gezogen wird.

Quelle: Focus

Schlagzeilen-Kolumne: Performances ? Kunst, Theater, freies Spiel oder Selbstdarstellung

Performances ? Kunst, Theater, freies Spiel oder Selbstdarstellung
Seit einigen Jahren gibt es immer weniger SM-Performances und stattdessen auf vielen Partys Bondage-Performances. Vor 25 Jahren, als wir in Hamburg die ersten Partys veranstalteten, gab es den Begriff der Bondage-Performance nicht, wenn jemand auf der Bühne auftrat, dann immer mit einer mehr oder weniger durchinszenierten SM-Session, die oft natürlich mit irgendwo festbinden begann, dann aber mit Schlagwerkzeugen, Klammern, Kerzenwachs und anderen netten Gemeinheiten weiter geführt wurde.

Damals konnte man drei verschiedene Arten unterscheiden:

Die Session, die einfach aus dem heimischen Schlafzimmer in die Öffentlichkeit einer Fete transportiert wurde und von ihrer Authentizität lebte. …

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Projekt „More than Grey“ – Bewegung für eine differenzierte Wahrnehmung von BDSMern in der Öffentlichkeit

Ziel des kürzlich gestarteten Projekts „More than Grey“ ist es Zeichen zu setzen, dass SMer Menschen wie du und ich sind und aus allen Gesellschaftsschichten kommen.

Nachstehend eine Selbstdarstellung dieses Projektes:

Der US-Roman „Fifty Shades of Grey“ erntet weltweit Beachtung. Erst als Buch, später als Hörbuch und zuletzt als gerade erst gestartete Trilogie in den Kinosälen. In der hiesigen BDSM-Szene steht man dem Hype um das Buch bzw. den Film sehr kritisch gegenüber.

Wir, sowie viele Szene-Mitglieder fühlen uns durch den Roman nicht zutreffend beschrieben. Die große Aufmerksamkeit, die das Buch in der Öffentlichkeit erregt – so ist zu befürchten – weist uns wieder einmal in eine unliebsame Schublade zu, diesmal in eine kleine Graue.

Wir möchten mit „More than Grey“ (mehr als grau) ein Statement setzen, zeigen, dass SMer Menschen wie du und ich sind und ebenso vielschichtig wie unsere Gesellschaft selbst.

Wir möchten uns davon distanzieren, dass Mensch, die BDSM als Bereicherung in ihrem Leben oder ihrer Sexualität ansehen, nicht fähig sind, liebevolle Nähe zu leben. Man muss nicht eine traumatisierte Kindheit erlebt haben, um Spaß an BDSM zu haben.

Jeder ist eingeladen, dabei mitzuwirken und seinen persönlichen Farbtupfer beizusteuern.

Kernaussagen dieses Projekts sind:

1. SM ist Anders und viel mehr als das, was im Roman oder Film „Shades
of Grey“ als SM transportiert wird.

2. Ich bin SMer und ich stehe dazu.

Als äußeres Erkennungszeichen wird auch ein „More than Grey“ (MTG) Armband – und zwar in den Größen normal und schlank – angeboten. Es wird kostenlos auf diversen Szene-Veranstaltungen, Messen und Partys erhältlich sein.

Diese Bänder werden in Kürze auch beim Charon-Verlag, Simon-von-Utrecht-Straße 4c,20359 Hamburg/St. Pauli erhältlich sein.

Des-weiteren kann man das MTG-Armband gegen einen Kostenbeitrag in Höhe von 2,- € /Stück (inkl. MwSt., Porto und Verpackung) auf dem Postweg erhalten. Für die Anforderung reicht eine Mail (siehe Kontaktformular auf der unten angeführten Website) mit der Angabe des Namens und Adresse.

Die Initiatoren dieses Projektes (Aimée, Oliver, SirX, M. Zyks) werden in Kürze auch einen entsprechenden Banner zur Verfügung stellen.

Zur Projektwebsite: http://www.more-than-grey.com/

Quelle: SWL

Schlagzeilen-Kolumne: Facebook und Co!

Seit einigen Jahren sind ja die Schlagzeilen und der Charon-Verlag auf Facebook zu finden. Inzwischen haben wir über 2000 Likes ? die angebliche Währung dieses sozialen Netzwerkes. Auch als Privatmensch findet man mich auf FB, wie man abkürzend sagt.

Auch wenn Facebook, wie alle US-amerikanischen Firmen eher rigide Vorschriften gegen sexuelle Zügellosigkeit, den sittlichen Verfall per Erotik und jegliche Perversion erlassen hat, reicht es im allgemeinen darauf zu achten, dass nur ja keine weiblichen Brustwarzen oder die weibliche und männliche Scham zu sehen ist. Wie Tiere und Menschen gequält, gefoltert oder getötet werden dagegen, ist im Rahmen der Informationsfreiheit zwar nicht …

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Schlagzeilen-Kolumne: Backlash

Jugendliche hauen sich gegenseitig aufs Maul. Posten Nacktbilder im Netz. Surfen auf Pornoseiten, egal ob Filter oder nicht. Schicken sich schmutzige Filmchen per Mobil-Telefon. Und manchmal verlieren sie jegliches Maß und treten sich gegenseitig halb tot, erpressen einander mit Bildern oder filmen sich selbst beim Sex und verbreiten die Filme auf dem Schulhof.

Aber klar doch, die armen Jugendlichen müssen geschützt werden vor anderen als den üblichen heteronormativen Lebensentwürfen, geschützt vor ejakulierenden Frauen, sich peitschenden Menschen oder gar vor so lebensgefährlichen Dingen wie Fisting. Dass es den Jugendlichen, die sich Wochenende für Wochenende die Kante geben, eigentlich schnurzegal ist, was andere Leute …

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S&M und Kokain: Ein beispielloser Justizskandal erschüttert München

In der Münchner Justiz ist ein Skandal ans Licht gekommen, der wie das Drehbuch eines schlechten Krimis klingt. Im Zentrum stehen ein renommierter Gerichtspsychiater (62) und eine gestandene Staatsanwältin (46).

Was ist passiert?

Hinter verschlossenen Türen entwickelten die beiden eine Beziehung, die weit über das Berufliche hinausging. Laut Anklage und Urteil des Münchner Amtsgerichts versorgte der Psychiater die Juristin über Monate hinweg mit Kokain. Die „Bezahlung“ für die Drogenlieferungen war ebenso pikant wie illegal: Das Duo verabredete sich regelmäßig zu sadomasochistischen Sexpraktiken.

Die Details des Urteils

Der Fall endete für den Mediziner nun mit einer Verurteilung, nachdem er ein umfassendes Geständnis abgelegt hatte:

  • Urteil: Ein Jahr und drei Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung.
  • Geldauflage: Er muss zudem 5.000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen.
  • Der Deal: Durch sein Geständnis ersparte der Angeklagte dem Gericht eine langwierige Beweisaufnahme und sicherte sich eine Strafe, die zur Bewährung ausgesetzt werden konnte.

Die Konsequenzen

Die Auswirkungen auf die Karriere der Beteiligten sind fatal. Beide wurden umgehend von ihren Aufgaben suspendiert. Der Vorfall beschädigt nicht nur das Ansehen der Münchner Justiz massiv, sondern wirft auch Fragen zur internen Kontrolle auf, da die Staatsanwältin zum Zeitpunkt der Taten aktiv an Strafprozessen beteiligt war.


Hinweis: Das Verfahren gegen die beteiligte Staatsanwältin wurde separat geführt, wobei sie zum Zeitpunkt des Berichts ebenfalls mit strafrechtlichen und disziplinarischen Konsequenzen konfrontiert war.

Quelle: Focus

Schlagzeilen-Kolumne: Manchmal wird mir schlecht!

Neulich habe ich mal wieder eine dieser Geschichten gehört, in denen es um Hass, Wut und Angriffe ging und ich fragte mich, wie das so schnell passieren kann.
Jemand beendet eine Beziehung, weil sie oder er feststellt, dass es nicht klappt und der andere startet einen Rachefeldzug, weil er nicht mehr das haben kann, von dem er oder sie dachte, dass es ihm gehört. Und dann geht es los. Das Internet ist voll von solchen Geschichten, denn es ist ähnlich wie damals in der Schule, wenn der Lehrer auf ein ?Sie? bestand, weil es leichter ist, ?Du Arschloch? zu sagen, als …

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Schlagzeilen-Kolumne: Bilder im öffentlichen Netz

Gerade geht der Bilderklau aus den Privatarchiven von Prominenten durch die Medien. Im Verdacht, die Cloud-Dienste großer Anbieter. Vor kurzem berichteten wir in unserem Magazin auch von den arbeitsrechtlichen Folgen, die harmlose Bondage-Bilder in bekleidetem Zustand haben können. Und manch einer ärgert sich, dass er ein Bild aus seinem Portfolio auf fremden Internetseiten wiederfindet.
Wenn ich mich auf den einschlägigen Portalen wie Sklavenzentrale, Fetlife oder auch Joyclub umschaue, dann springt mir eine ganze Menge an Bildern entgegen, die recht deutlich zeigen, welche Vorlieben der oder die Betreffende hat. Von Facebook mag ich gar nicht sprechen, die tritt man ja sogar ein stückweit …

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Protagonisten für einen TV-Kurzfilm gesucht

Der TV-Reporter Christopher Grass möchte in einem Kurzfilm Einblick in die SM-Szene geben und hat die Schlagzeilen-Redaktion betreffend der Suche nach entsprechenden Protagonisten um Unterstützung gebeten.
Nachstehend eine Beschreibung seines Projektes:
„Ich bin TV-Reporter und möchte in einem ca. 10-minütigen Film einen Einblick in die SM-Szene geben, die in der Gesellschaft noch immer oft tabuisiert ist. Es geht in dem Beitrag darum die Faszination der völligen Hingabe einerseits und Dominanz andererseits herauszuarbeiten.
Worin besteht die Lust, worin die Befriedigung, wie findet man gleichgesinnte Partner und wie schwierig ist es dem gesellschaftlichen Unverständnis zu begegnen ? das alles sind Fragen, die ich gerne umfassend beantworten möchte. Es geht mir explizit darum, Aufklärung über die Beweggründe einer sexuellen Neigung zu leisten, die viele in der Gesellschaft ablehnen.
Dafür suche ich Menschen, die sich über Kontaktanzeigen oder auf Partys zu SM-Abenteuern mit anderen verabreden und die bereit sind, darüber zu sprechen. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich Mitglieder des BVSM angesprochen fühlen und sich melden würden. Aber auch andere BDSM-Leute sind willkommen.
In einem Telefonat kann ich gerne genau Auskunft darüber geben, in welchem Zusammenhang der Beitrag laufen wird. Für den Fall, dass es zu einem Interview kommt, sichere ich ? so gewünscht ? selbstverständlich zu, dass keinerlei Rückschlüsse auf die Persönlichkeit zu ziehen sind und die Bilder vollkommen anonymisiert gedreht werden. Jede Einstellung wird nur in beiderseitigem Einvernehmen gedreht.
Ich möchte den Beitrag gerne innerhalb der nächsten Woche fertigstellen.
Daher drängt die Zeit leider ein bisschen. Ich freue mich über Jeden, der sich per Mail oder via Telefon (s.u.) meldet“
für weitere Infos:
E-Mail: christopher.grass@infonetwork.de
Tel.: +49 (0)221-45615715

Quelle: SWL

Bilder für den Infostand der BDSM Community beim Hamburger CSD gesucht

Bei dem vom 1. – 3. August 2014 in Hamburg stattfindenden CSD Straßenfest beabsichtigen die BDSM-Initiativen Schlagwerk, SMJG und BVSM beim Infostand der BDSM-Community auch dieses Jahr wieder einen „SM-Test“ anzubieten, bei dem Besucher Fragen zu Bildern beantworten können /sollen.

Die Macher/innen beabsichtigen diesen Test grafisch aufzuwerten und benötigen deshalb Bilder mit folgenden Motiven:

  • Person in Uniform (m und w)
  • Person in Sexy Outfit (m und w)
  • Sub (von oben fotografiert) (m und w)
  • Top (von unten fotografiert), (m und w)
  • Bild einer unbequemen Schlafstätte (Scheune o.ä.)

Die Bilder sollen durch die oben angeführten Gruppen unter einer
Creative Commons Lizenz (siehe http://creativecommons.org/choose/ – bei Personen zusätzlich mit Modelrelease) verwendet werden können.

Interessierte Personen mögen sich mit der CSD-Orga der oben angeführten BDSM-Initiativen in Verbindung setzen:

Mail: csd@fesselndes-hamburg.de
Kontaktformular: http://csdorga.fesselndes-hamburg.de/contact/

Quelle: SWL

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