Hamburger Domina verurteilt wegen fahrlässiger Tötung im Rahmen einer BDSM-Session

Eine Hamburger Sadomaso-Domina wurde von einem Landgericht in Hamburg zu Geldstrafe für eine Sacheingriff gemäß § 222 StGB, fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt. Der Vorfall ereignete sich im Jahr 2022 während einer sechsstündigen Session bei der die Domina den Kunden in eine Bondage einband und einen Analhaken einführte.

Der Kunde, ein Mann aus Dresden von starkem Körperbau mit vorbelasteten Herz- und Atemwegen organen, erlitt nach etwa 60 Minuten Ohnmacht. Die schwere Kettenanlage zog sich um seinen Hals während der Rettungssanitäter versuchte ihn zu stabilisieren.

Obwohl die Frau zunächst wegen Körperverletzung mit Todesfolge gemäß §227 StGB angeklagt war, wurde sie schließlich lediglich für fahrlässige Handlungen verurteilt. Das Gericht betonte ihre Pflicht zur Sicherstellung einer sicheren Umgebung während der Session.

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Domina verurteilt wegen fahrlässiger Tötung nach tödlicher SM-Session

Ein Landgericht in Hamburg hat eine 38-jährige Domina zu einer Geldstrafe von 140 Tagessätzen verurteilt, weil sie ihre Sorgfaltspflicht bei einer tödlichen Sadomaso-Session verletzt hat. Der 53-jährige Mann starb nach einer Ohnmacht, als er an Ketten gefesselt war.

Die Richterin betonte, dass die Konstruktion der Fesselung zu gefährlich war und keine Möglichkeit bot, sie schnell zu lösen. Die Angeklagte, die nach dem Vorfall ihren Beruf wechselte, nahm das Urteil mit Tränen der Erleichterung entgegen.

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Domina nach tödlichem Sadomaso-Unfall zu Geldstrafe verurteilt

Ein Landgericht in Hamburg hat eine 38-jährige Domina wegen fahrlässiger Tötung während einer Sadomaso-Session zu einer Geldstrafe von 5.250 Euro verurteilt. Der 53-jährige Geschäftsmann aus Dresden starb nach einer Stunde der Stimulation, als er plötzlich ohnmächtig wurde und die Ketten um seinen Hals sich zogen.

Die Angeklagte hatte den Kunden an der Decke befestigt und ihn mit Ketten um den Hals und an den Armen gebunden. Die Rettungssanitäter konnten den Mann zwar reanimieren, doch die Sauerstoffversorgung seines Gehirns war mindestens zehn Minuten unterbrochen. Die Richterin betonte, dass die gesamte Konstruktion mit den Metallketten zu gefährlich war und die Domina ihre Sorgfaltspflicht verletzt habe.

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Tragisches Ende einer SM-Session: Urteil gegen Domina gefallen

Ein außergewöhnlicher und tragischer Fall, der weit über die Stadtgrenzen von Dresden hinaus für Aufsehen sorgte, hat nun vor dem Landgericht Hamburg sein juristisches Ende gefunden. Im Zentrum des Prozesses stand der Tod eines 61-jährigen Mannes aus Dresden, der bei einer gebuchten Sado-Maso-Session ums Leben kam.

Das Urteil: Fahrlässige Tötung statt Körperverletzung

Die zuständige Strafkammer verurteilte eine 38-jährige Domina wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe. Damit blieb das Gericht hinter der ursprünglichen Anklage zurück, die auf Körperverletzung mit Todesfolge gelautet hatte.

Was war geschehen?

Der folgenschwere Vorfall ereignete sich während einer Session, bei welcher der Kunde – ein großgewachsener und schwerer Mann – mit einer komplexen Kettenkonstruktion an der Decke fixiert worden war. Seine Arme waren so bandagiert, dass er sich nicht selbst befreien konnte.

Nach etwa einer Stunde verlor der Mann plötzlich das Bewusstsein. Durch das Erschlaffen seines Körpers zogen sich die Ketten um seinen Hals zusammen. Die Angeklagte, die als deutlich zierlicher beschrieben wurde, versuchte verzweifelt, den 1,93 Meter großen Mann zu stützen oder anzuheben, um den Druck zu nehmen – jedoch ohne Erfolg. Auch ihre Hilferufe konnten das Leben des Mannes nicht mehr retten.

Die Begründung des Gerichts

Die Richterin betonte in der Urteilsbegründung die besondere Verantwortung in diesem Berufszweig: Wer solche Konstruktionen ersinnt und anwendet, trage die alleinige Pflicht, für deren Sicherheit zu sorgen. Die Domina hätte sicherstellen müssen, dass eine Rettung oder Befreiung auch in Notfällen jederzeit möglich ist.

Da die Angeklagte jedoch glaubwürdig schilderte, wie sie versucht hatte, dem Mann zu helfen und die Situation nicht vorsätzlich herbeigeführt wurde, erkannte das Gericht auf fahrlässige Tötung. Das Urteil ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht rechtskräftig.

*** Fazit für die Community: Dieser Fall verdeutlicht einmal mehr, wie schmal der Grat zwischen riskanten Praktiken und tödlicher Gefahr sein kann und welche hohe rechtliche Verantwortung Dienstleister in diesem sensiblen Bereich tragen.

Quelle: Radio Dresden

Urteil in Hamburg: Domina nach tödlichem Sado-Maso-Unfall verurteilt

Ein tragischer Vorfall in der Hamburger BDSM-Szene fand am Donnerstag vor dem Hamburger Landgericht sein juristisches Ende. Eine 35-jährige Domina wurde wegen fahrlässiger Tötung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt.

Der Hintergrund des Falls

Der Vorfall ereignete sich bereits im Sommer des vergangenen Jahres. Während einer gebuchten Session kam es zu einer Extremsituation, bei der ein 56-jähriger Kunde die Besinnung verlor.

  • Todesursache: Laut Gutachten verstarb der Mann an den Folgen einer massiven Sauerstoffunterversorgung.
  • Das Versäumnis: Die Angeklagte hatte Sicherheitsvorkehrungen missachtet und Anzeichen für den kritischen Zustand ihres Klienten zu spät erkannt oder falsch eingeschätzt.

Das Urteil und die Begründung

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Frau ihre Sorgfaltspflicht verletzt habe. Obwohl der Kunde die Praktiken ausdrücklich gewünscht hatte, liege die Verantwortung für die körperliche Unversehrtheit in einem professionellen Setting bei der Dienstleisterin.

„Wer solche gefährlichen Praktiken gewerblich anbietet, trägt die besondere Verantwortung, den Zustand des Gegenübers lückenlos zu überwachen“, so die Begründung des Vorsitzenden Richters.

Die Verteidigung hatte auf einen tragischen Unglücksfall plädiert, doch das Gericht folgte weitestgehend der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt, da die Angeklagte bislang nicht vorbestraft war und sich geständig sowie tief betroffen zeigte.

Quelle: Stern

MARQUIS 84: MARY ELLEN KINKY WORDS

Mary has been active in the BDSM and fetish scene
since 2017. This was preceded by long years of doubt
and uncertainty because she discovered her preferenc-
es in early childhood.
Her motivation: No one should have to go through this
phase of doubt – this «struggle». That’s why, since the
beginning of 2023, Mary has been sharing her knowledge
and personal experiences about fetishes and BDSM on
Instagram, YouTube and TikTok. For a kink-positive life
and togetherness.
@mary_ellxn

Latex: Between privacy and public

«Is a latex catsuit also considered a ‚garment‘?»
a friend of mine asked jokingly in our chat group.
We plan to go to a sauna with a few friends and also want to take clothes for the textile sauna with us to be on the safe side. I have often noticed that it is a common desire in our community to take a sauna in latex, then swim in the pool or walk on the beach. At
Pleasure Bay, of course, this is possible without any problems because there you have a
complete hotel in Crete to yourself — but if you’re not there, living out such wishes in a
public space presents us with some difficulties:
The balance between personal freedom and consideration for the public is complex — a topic
that goes far beyond the sauna visit. What are the limits? Are we forcing our sexuality on people? And how much does the public simply have to be able to put up with?
From a legal point of view, latex is usually unproblematic as long as no explicit sexual acts
take place. For a visit to the sauna or pool, it is sufficient to observe the house rules. But even
without legal consequences, the question of social acceptance and consensus remains.
A principle of the community is that nothing can take place without consent. The consequence is that, in principle, all people within visual distance would have to be asked for consent.
This is particularly relevant for people who, for example, could witness a latex photo shoot or a
session in public space. If you want to be completely on the safe side, you should do so without exception because even if something is in accordance with the law or house rules, ensuring consent is, of course, right.
However, I think there are a few cases that allow a deviation from this principle with discretion.
To look at these cases, please imagine that a latex photo shoot in heavy rubber, including a
mask, is taking place. There may be a strong fetish reference here, but no concrete sexual
acts take place. The only difference is the location of the shoot:

A: The photo shoot takes place in a moving
subway (including uninvolved passengers).
B: The photo shoot will take place in front of
Cologne Cathedral.
C: Innocent bystanders will see the photo later
on Instagram (regardless of where it was taken).
These three situations differ in several crucial
aspects:
How long are bystanders exposed to the situation?

In case C, viewers on Instagram have full control over the duration of the exposure – a swipe is
enough to skip the image. In case B, in front of Cologne Cathedral, the duration depends on the length of time passers-by stay, i.e., usually only a few minutes. The situation is different in case A:
Here, the bystanders are in a moving subway, where they could be exposed to the situation for
the entire duration of the journey, without the ability to simply get off.
How easily can bystanders escape the situation?
In case C, the possibility of escape is greatest: With one click, the image can be skipped or the
account blocked. In case B, leaving the situation is a bit more time-consuming, but still possible
— after all, it is a large, open place where you can turn away or move on. Case A is the most
problematic here: in the cramped environment of a subway, it is hardly possible to avoid the
situation, and getting off is associated with a loss of time and comfort.
How close are the bystanders?
In case C, there is no physical contact at all: the photos are consumed digitally, and everyone
remains in their own space. In case B, the distance can be greater or smaller, depending
on where the passers-by are — no one is forced to stay directly nearby. In case A, on the other
hand, the people are directly and physically close to the action, which makes the situation
particularly intense and potentially unpleasant.

How sexual is the situation?
Even if no specific sexual acts take place, the perception of the extent of sexuality depends on the feelings of the individual person. And these feelings are legitimate. In my opinion, the more
cramped, the longer and the more difficult the possibility of escape, the lower the threshold is
for what can be perceived as sexual, since the confined space and the lack of escape increase
the intensity of the situation.
For me personally, the longer people would be exposed to me, the harder it is to escape the
situation, the closer innocent bystanders are and the more sexual the staging seems, the clearer it is to me that I would not take the risk of violating the privacy and consent of others.
Maybe you‘re wondering how I came up with the example of the photo shoot in a moving subway?
Such shoots have actually happened before — for example in Berlin, a city known for its
openness. But this is exactly where the question arises for me: Is this too intrusive? The choice of location, including regional or cultural nuances, is crucial — and this applies not only to latex, but also to other forms of expression such as shibari.
For me, it is crucial that the balance between personal expression and consideration for
bystanders is maintained. That‘s exactly why I deliberately chose places for my non-sexual
bondage shoots that were publicly visible and frequented, but where no other people lingered
for long. The reactions of bystanders have so far been, if at all, relaxed, curious or interested. I
think this can be transferred to latex. Because whether it‘s a latex catsuit in the sauna
or a photo shoot in the subway — the question remains: How much can we expect from the
public, and how much responsibility do we bear ourselves? In the end, we would opt for a
latex-coated swimsuit when visiting the sauna.
Why? Because compromises are sometimes not so bad. They can also open doors — to more
understanding, respect and a more tolerant society. Of course, there are challenges: misunder-
standings or unintentional line crossing can happen. But it can also result in opportunities
— such as an interested exchange or even a curious conversation with strangers.
To be honest, I still like to think back to those conversations with strangers about latex or
shibari. I am curious about our experience in the sauna. Who knows, maybe we will meet
someone who is interested in latex but inexperienced, and can thus provide their first
contact with the community.
What are your experiences, and what do you think? Feel free to leave us your comment on
the Marquis Magazine website.


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Quelle: MARQUIS Magazine

Domina gegen Domina: Wenn das Landgericht über „Dark Ladies“ urteilen muss

Düsseldorf/Solingen – Normalerweise geht es am Landgericht Düsseldorf um Patente für Smartphones oder Streitigkeiten zwischen globalen Konzernen. Doch aktuell sorgt ein Fall für Aufsehen (und Schmunzeln), der in die Welt von Lack, Leder und Peitschen führt. Der Kern des Streits: Darf sich eine Domina den Namen „Dark Lady“ exklusiv sichern, oder gehört der Begriff der Allgemeinheit?

Der „Sado-Maso-Streit“ im Überblick

Zwei Anbieterinnen von Sado-Maso-Dienstleistungen aus dem Rheinland sind sich juristisch in die Haare geraten.

  • Die Klägerin: Eine Domina aus Solingen, die unter dem Künstlernamen „DarkLady-Joy“ auftritt.
  • Die Beklagte: Eine Konkurrentin aus Mettmann, die ihre Dienste unter dem Namen „Dark Lady“ anbietet.

Der Vorwurf aus Solingen: Verwechslungsgefahr. Die Klägerin sieht ihre Markenrechte verletzt und fordert, dass die Konkurrentin den Namen nicht mehr nutzt – inklusive Schadenersatz.

Warum das Gericht jetzt „Szenekunde“ betreiben muss

Der Fall ist juristisch kniffliger (und skurriler), als er auf den ersten Blick wirkt. Das Gericht muss nämlich eine entscheidende Frage klären: Ist „Dark Lady“ wirklich ein einzigartiger Markenname, der Schutz verdient? Oder ist es in der BDSM-Szene schlicht eine Berufsbezeichnung – ähnlich wie „Bäcker“ oder „Friseur“?

Im Markenrecht gilt der Grundsatz: Begriffe, die eine Dienstleistung nur beschreiben (sogenannte „glatt beschreibende Begriffe“), können nicht als Marke geschützt werden. Sie müssen für alle Wettbewerber frei bleiben („Freihaltebedürfnis“).

Die Richter müssen nun also tief in das Vokabular der Szene eintauchen, um zu entscheiden, ob ein Kunde bei „Dark Lady“ an eine bestimmte Anbieterin denkt – oder einfach nur an eine Frau in schwarzer Lederkluft, die streng ist.

Das Fazit

Ein Urteil, das zeigt: Auch im erotischen Gewerbe gelten knallharte geschäftliche Regeln. Wer sich in einer Nische bewegt, sollte bei der Namenswahl kreativ sein – denn allgemeine Begriffe der Szene lassen sich nur schwer monopolisieren.

Quelle: WDR

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