Mehr als nur Knoten: Warum Bondage „nicht safe“ ist – Ein Nürnberger packt aus

Fesseln, Seile, Vertrauen: Ein aktueller Beitrag von nordbayern.de wirft einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Nürnberger Bondage-Szene und räumt mit einem weitverbreiteten Mythos auf.

Wer an Bondage denkt, hat oft die klassischen Schlagworte im Kopf: „Safe, Sane, Consensual“ (Sicher, vernünftig, einvernehmlich). Doch ein Nürnberger Praktiker rüttelt in einem aktuellen Interview an genau diesem Grundpfeiler. Seine These: Bondage ist nicht safe. Und genau das macht den Reiz und die Verantwortung dieses anspruchsvollen Hobbys aus.

Abschied von der Sicherheit?

Der Artikel beleuchtet den Übergang vom älteren „SSC“-Prinzip hin zum realistischeren „RACK“-Modell (Risk-Aware Consensual Kink). Die Kernbotschaft des Nürnberger Protagonisten ist deutlich: Wer einen Menschen fesselt, geht immer ein Risiko ein. Nervenbahnen, Durchblutung, die physische Belastung – absolute Sicherheit gibt es nicht, sobald Seile ins Spiel kommen.

Statt sich in falscher Sicherheit zu wiegen, plädiert der Beitrag für Risikobewusstsein. Es geht darum, die Gefahren genau zu kennen, sie zu akzeptieren und durch Wissen und Vorbereitung zu minimieren, statt sie zu leugnen.

Ein Hobby, das fordert

Der Bericht räumt auch mit dem Klischee auf, dass es „nur um Sex“ geht. Bondage wird hier als hochkomplexes Handwerk dargestellt. Wer in der Szene aktiv ist – ob als Rigger (der Fesselnde) oder als Model (die gefesselte Person) – benötigt:

  • Anatomisches Wissen: Wo laufen Nerven? Wie lange darf eine Fesselung dauern?
  • Technische Präzision: Ein falscher Knoten kann nicht nur schmerzen, sondern Schäden verursachen.
  • Psychologische Reife: Kommunikation und das „Nachsorge“ (Aftercare) sind genauso wichtig wie das Fesseln selbst.

Fazit: Vertrauen ist die härteste Währung

Der Einblick in die Nürnberger Szene zeigt: Bondage ist weit mehr als ein Schlafzimmer-Spiel. Es ist eine intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und dem Partner. Der Artikel macht deutlich, dass gerade das Bewusstsein für die „Unsafe“-Elemente – also das kalkulierte Risiko – den ultimativen Vertrauensbeweis darstellt.

Wer mehr über die technischen Hintergründe und die Philosophie des Nürnberger Riggers erfahren möchte, sollte den vollen Artikel auf nordbayern.de lesen. Es ist ein Plädoyer für Ehrlichkeit und Kompetenz in einem oft missverstandenen Hobby.

Quelle: Nordbayern

KdU Podcast: Miri – Arousal is arousal is arousal…

BDSM-Feld-Selbststudie

Ich habe Besuch von Miri bekommen und wir haben geredet.

Miri aus Schweden war für einige Tage in Deutschland und hat mich besucht. Eine Folge aufzunehmen war gar nicht geplant, aber natürlich kam es, wie es kommen musste.
BDSM ist noch recht neu für sie. Zum Glück ist die schwedische Community nicht nur existent sondern auch ein Ort um neue Dinge zu erleben. – Nur zuschauen? – So einfach ist das nicht.
Wir sprechen über Recht und Gesetz in Schweden und dann ist da noch die Sache mit der messbaren Erregung. Wie es sich anfühlt, wenn Erregung im Gehirn sichtbar wird und ein Mensch damit spielt, dass und mehr gibt’s in dieser Folge.

Session-EEG

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Die Kunst der Unvernunft

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SM Only Podcast: SM Only klärt auf F30 Outdoor & Puplic Play

Im heutigen Podcast will ich das Thema Outdoor Play und Puplic Play mit euch Besprechen wie sind die Rechtlichen & Moralischen Aspekte. Was kann man so Anstellen verdeckt oder Provokativ und worauf solltet ihr achten wenn es Kritisch wird     Habt auch ihr Fragen, so könnt ihr euch gerne melden. Wie immer gilt: Fragen an blog@sm-only.de und mehr Infos zu uns findet ihr auf www.sm-only.de   — Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/dennis-riegel3/message

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Lustgewinn Podcast: Sexfantasien, Wirklichkeit und Missbrauch

In dieser Folge streifen wir Bereiche, die unter Missbrauch fallen. Wenn ihr wisst, dass euch das nicht guttut, dann hört euch diese Folge nicht oder nicht allein an und wartet bitte auf die nächste.

Wir sprechen hier unter anderem darüber, was man im Kontext BDSM fordern kann und worauf man nicht eingehen sollte. Dabei geht es um die Verteilung von Verantwortung und Erfahrung, aber auch um unrealistische Wünsche und Erwartungen.

Von Schlägen über Bodymodifikation zu BDSM-Verträgen unterhalten wir uns über die Konsequenzen unserer Handlungen und darüber, wo BDSM endet und Missbrauch anfängt.  

Links: 

Polymoly: https://polyguacamoly.com/2021/02/05/re_slave/

Wenn ihr selbst betroffen seid oder ihr jemanden kennt, der von Missbrauch (auch unter dem Deckmantel von BDSM) betroffen ist, dann findet ihr hier Anlaufstellen, die helfen können:

SMJG e.V.: https://www.smjg.org/

MaydaySM e.v: https://maydaysm.de/

Weißer Ring: https://weisser-ring.de/

Der Beitrag Sexfantasien, Wirklichkeit und Missbrauch erschien zuerst auf Lustgewinn – BDSM, Kink und Sex.

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Schlagzeilen-Kolumne: Zu meiner letzten Kolumne zum Thema Sexarbeit und warum es uns SM-Leute angeht

Auf der Obscene in Karlsruhe haben mir zwei Leute bestätigt, dass es in Stuttgart eine komplett übertriebene Auslegung der Meldepflicht für Sexworker:innen gibt.

Wer Bondage- oder SM-Workshops anbietet, muss sich anmelden, denn das ist ja etwas Sexuelles und es fließt Geld als Honorar für die Kursleiter:innen.

Genauso ist es bei SM-Partys in öffentlichen Locations oder SM-Studios. Unklar war, ob das auch für kostenfreie Privatpartys gilt. Anmelden muss sich immer der Veranstalter bzw. die Veranstalterin dieser Events.

Ich habe es auch raunen hören, dass es wohl auch in anderen Bundesländern teilweise ähnlich läuft. Aber da habe ich bisher noch keine konkreten Infos. Das heißt, …

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Cameron Diaz: Erpressungs-Krimi um alte Bondage-Aufnahmen

Hollywood-Star Cameron Diaz wird derzeit von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt – allerdings unfreiwillig. Ein Fotograf versucht offenbar, die Schauspielerin mit pikantem Filmmaterial aus ihrer Zeit vor dem großen Durchbruch unter Druck zu setzen.

Das ist passiert:

  • Die Aufnahmen: Es handelt sich um ein Video und Fotos aus dem Jahr 1992. Die damals 19-jährige Diaz ist darin oben ohne in „Bondage“-Manier (in Leder gehüllt und angekettet) zu sehen.
  • Der Erpressungsversuch: Der Fotograf Rick Clifford trat an Diaz heran und behauptete, andere Käufer seien bereit, viel Geld für das Material zu zahlen. Er bot ihr das „Vorkaufsrecht“ für eine Summe von 3,5 Millionen Dollar an.
  • Die Reaktion: Anstatt zu zahlen, schaltete Diaz ihre Anwälte ein. Der Vorwurf: Clifford habe ihre Unterschrift auf einer Freigabeerklärung gefälscht, um das Material überhaupt kommerziell nutzen zu dürfen.

Der aktuelle Stand: Die Justiz hat bereits reagiert. Clifford wurde wegen schwerem Diebstahl und Urkundenfälschung angeklagt. Cameron Diaz macht damit deutlich: Sie lässt sich nicht erpressen – egal, wie lange die Aufnahmen schon zurückliegen.

Quelle: Heute

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